Dr. Silke Fredrich

Dr. Silke Fredrich

11. Januar 2017 | Mittwoch 18:00 Uhr

Veranstaltungsreihe unter dem Generalthema:
Dialog zwischen Unternehmen und Medien im disruptiven Wandel

mit Dr. Silke FredrichChefredakteurin WirtschaftsWoche Online  und Sabia SchwarzerLeitung Unternehmenskommunikation Allianz Gruppe

Thema: “Das Für und Wider der Autorisierung von Interviews, Zukunft der Pressekonferenzen als Online-oder Präsenzveranstaltungen”

Ort:  Industrie-Club Düsseldorf

Lebenslauf

geboren am: 17.07.78 in Mönchengladbach

Berufliche Stationen

seit 01.12.15: Chefredakteurin WirtschaftsWoche Online
15.07.12 - 30.11.15: stv. Chefredakteurin und CvD WirtschaftsWoche Online
01.07.10 - 30.06.12: Leitende Redakteurin WN, ZGM und Digital bei der Aschendorff Mediengruppe, Münster
01.04.09 - 30.06.10: Leiterin Onlineredaktion WESER-KURIER digital GmbH
01.02.02 - 31.03.09: Crossmediales Volontariat bei der Rheinischen Post und RP Online, Düsseldorf. Anschließend Leitung und CvD der Nachrichtenredaktion von RP Online und Print-Wirtschaftsredakteurin in der Mantelredaktion
26.05.00 - 31.12.01: Freie Mitarbeiterin bei RP Online
01.03.98 - 31.12.99: Freie Mitarbeiterin bei Hochschulradio Düsseldorf, Moderation und Beitragsproduktion
16.03.00 - 31.01.02: Freie Mitarbeiterin der Rheinischen Post für die Lokalredaktionen Mönchengladbach und Mittlerer Niederrhein

Wirkungs - und Verantwortungsbereich

  • Chefredaktion
  • Personal- und Etatverantwortung
  • Digitale Strategieentwicklung
  • Blattmacherin und CvD am zentralen Newsdesk
  • multimediales Storytelling
  • Inszenierung von Themen
  • Projektleitungen
  • Multimedia-Formatentwicklung
  • Aufbau Communitys
  • Teilnahme an Expertenrunden bei Phoenix, N24 und WDR
  • Moderationstätigkeit für Verbände
  • Referententätigkeit an der Universität Düsseldorf
  • Managementseminare zur Führung von Mitarbeitern

Berufsausbildung

15.10.97 - 21.01.02: Studium der Germanistik und Informationswissenschaft (M.A.) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, parallel: Betriebswirtschaftslehre an der Fernuni Hagen
26.03.02: Studienabschluss Magistra Artium
1.04.04 - 20.12.05: Promotionsstudiengang der Informationswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
20.12.05: Abschluss zum Dr. phil. der Informationswissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Im Dialog

Mit einer gut besuchten Veranstaltung der neuen Reihe “Im Dialog” startete die Wirtschaftspublizistische Vereinigung (WPV), Düsseldorf, ins neue Jahr. Der Vorsitzende des Vorstandes, Michael Gassmann, begrüsste die Mitglieder und Gäste am 11. Januar im Industrieclub Düsseldorf, dem traditionellen Tagungsort des Vereins.

Den deutlichen, auch disruptiven Veränderungen in der Kommunikation zwischen Medien und Wirtschaft wolle man mit der Einführung eines neuen Dialogformates Rechnung tragen. Damit sei es leichter möglich, auch kontroverse Themen offen auszudiskutieren, die z.B. als Folge der Digitalisierung zu teilweise grundlegenden Veränderungen führen werden. Damit soll die bisher erfolgreichen Einzelpräsentationen keineswegs ersetzt, sondern wirkungsvoll ergänzt werden.

Als erste Gäste der Eröffnungsveranstaltung begrüsste Moderator Jürgen Pitzer zwei hochrangige Fachfrauen: Sabia Schwarzer, die seit Ende 2015 die Kommunikation des Allianz-Konzerns weltweit verantwortet, und Dr. Silke Fredrich, die seit Ende 2015 als Chefredakteurin den Online-Auftritt der in Düsseldorf ansässigen Wirtschaftswoche verantwortet. Thema waren die vielfältigen Veränderungen, die sich in der Beziehung von Journalisten und Unternehmenskommunikation entwickelt haben. Z.B. lehnt Frau Schwarzer für die Allianz die bislang in Deutschland übliche Autorisierung von Interviews ab, eine Haltung, die von Frau Fredrich durchaus unterstützt, von vielen Teilnehmern in der lebhaften Diskussion aber kritisch hinterfragt wurden.

Im weiteren Verlauf wurden dann die Verwendung von sozialen Medien in der Kommunikation der Unternehmen sowie Medien diskutiert und deren Einfluss auf den künftigen Umgang miteinander abgeschätzt.

Es wurde deutlich, dass die technische Entwicklung und die in der Folge immer höheren Erwartungen hinsichtlich Schnelligkeit und Exaktheit der Information eine grosse Herausforderung für beide Seiten darstellen. Patentlösungen gäbe es noch nicht, auch nicht für den Umgang mit den erhöhten Risiken, die Fake-News, Trolls und andere „dunkle“ Erscheinungen des Internets mit sich bringen, war man sich einig. Auch darüber, dass diese Diskussion unbedingt weiter geführt werden müsse.

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